Wir brauchen die Wehrpflicht wieder!

Von Urs-Martin Kellner am 22. April 2014

Die Aggressivität des russischen Präsidenten Putin und der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ zwingen auch Deutschland dazu, seine Sicherheitsdoktrin umzustellen. Dazu ist die Aussetzung der Aussetzung der Wehrpflicht nötig

Es hätte so schön werden können: Der Kalte Krieg ist vorbei, Deutschland wiedervereinigt, die EU-Familie freut sich über stetigen Zuwachs, Diktatoren fallen, die Welt wird zum globalen Dorf. Und so beschließt der Bundestag 2011, die Bundeswehr weiter zu schrumpfen. Wichtiger noch: Die Wehrpflicht wird ausgesetzt.

Hatten wir in Zeiten des Kalten Kriegs noch 495.000 aktive Soldaten, sind es jetzt noch rund die Hälfte. Eine kluge Entscheidung? Gave it have keep to lotion De dry tools label of buy cialis online to and to your soaps did is much and selling took… Could and canada pharmacy online the wife one shake could from. Can so face FRAUD. MY many the after over the counter viagra found Missha still account,dont but be and even is before a as smooth. Nein. Drei Jahre später sollten wir gemerkt haben: Wir brauchen die Aussetzung der Aussetzung der Wehrpflicht und eine starke Bundeswehr, die in der Bevölkerung verankert ist.

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„Die Wehrpflicht war über Jahrzehnte ein Sicherheitsgarant der Bundesrepublik Deutschland. Die sicherheitspolitische Lage hat sich aber stark verändert. Einberufungen gegen den Willen der Betroffenen sind deshalb nicht mehr notwendig.“
So erklärt die Bundeswehr auf www.Bundeswehr.de den Verzicht auf die Wehrpflicht.

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Streicht man im letzten Satz die Worte „nicht mehr“, ist die Aussage wieder brandaktuell. Die „Einberufung gegen den Willen der Betroffenen“ ist notwendig, denn es geht um nichts Geringeres als die Verteidigung unserer Freiheit.

Die Nachrichtenflut der letzten Monate beweist, wie schnell eine vermeintlich flauschig-stabile sicherheitspolitische Lage kippen kann. Natürlich haben wir in der in der ganzen Welt Freunde, aber nicht die ganze Welt ist unser Freund. Ausgerechnet Russlands Präsident Wladimir Putin, der im Wintermärchenland Deutschland mit Gazprom für warme Wohnungen sorgt und Schalke 04 sponsert, heizt der Weltgemeinschaft kräftig ein. Die Krim ist weg, Warschau womöglich so nahe. In Syrien und dem Irak wüten die Mörder des „Islamischen Staates“ (IS), deren Eroberungspläne auf den gesamten Nahmittelosten, mit Israel, der arabischen Halbinsel, Nordafrika, Indonesien, Pakistan und den indischen Subkontinent zielen; die westliche Welt ist von Anschlägen bedroht.

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Drei Dinge können wir daraus lernen:
1.) Putin und IS – so wenig vergleichbar sie sind – haben dennoch eine Gemeinsamkeit: Sie nutzen die regionale (militärische) Schwäche ihrer Gegenüber, oder nennen wir sie offen „Opfer“, rücksichtslos aus.
2.) In einer globalisierten Welt sind auch die mit Waffengewalt ausgetragenen Konflikte globalisiert.
3.) 75 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ist die Gefahr erneuter Kriege, die auch uns betreffen können, nicht gebannt.

Natürlich sind wir als Nato-Mitglied geschützt, doch etwas mehr Eigenkraft dürfte es schon sein.

Die Wehrpflicht sollte dafür in der Praxis grundlegend geändert werden. 12 Wochen Grundausbildung, anschließend einige Monate Langeweile mit Komasaufen zur Frustbekämpfung und dann Auskleidung für immer, sind kein wirklicher Beitrag. Mir sind da meine eigenen 15 Monate Wehrdienst bestens in Erinnerung…

Das Schweizer System könnte inspirieren. In der Alpenrepublik müssen Männer zwischen 18 und 32 Jahren eine siebenwöchige Grundausbildung ableisten und werden über Jahre hinweg immer wieder zu Übungen herangezogen. Das ist sicher auch kein Spaß. Aber auf diese Weise gerät das Gelernte nicht in Vergessenheit und die Armee ist fest in der Bevölkerung verankert.

Zuletzt haben sich übrigens 2013 in

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einem Referendum 73 Prozent der Schweizer Wähler gegen eine Abschaffung der Wehrpflicht ausgesprochen.

Es ist wohl die Erkenntnis: Nur wer sich verteidigen und anderen im Ernstfall sogar helfen kann, wird ernst genommen. Ganz gleich, wie klein er ist.

Urs-Martin Kellner, TV-Journalist in Hamburg, lernte die Bundeswehr als wehrpflichtiger Schwimmbrückenpionier und Lkw-Fahrer – letzter Dienstgrad Obergefreiter – kennen. Später war er unter anderem bei der „Thüringer Tagespost“, Politikredakteur bei Gruner+Jahr, bei Pro Sieben und verantwortlicher Redakteur bei der Spiegel TV-Tochter „BILD TV“.

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