Nicht auch noch pränatales Chinesisch für unsere Kinder

Von Volker Warkentin am 20. Januar 2015

Hamburg und Finnland wollen die Schreibschrift aus dem Lehrplan der Schulen verbannen. Das ist didaktischer Unsinn. Und es gibt wahrlich andere Dinge, die wir Kindern ersparen sollten

Man mag es nicht für möglich halten. Ausgerechnet der mehrmalige Pisa-Sieger Finnland will vom Herbst 2016 an die Schreibschrift aus dem Lehrplan der Schulen verbannen. Auch Hamburg plant, den Kindern nur noch Druckschrift nahe zu bringen. Andere Bundesländer dürften dem Vorbild der Nordeuropäer und der Hanseaten folgen. Und in der Schweiz wird ebenfalls darüber nachgedacht, keine Schreibschrift mehr zu lehren.

Das Verbinden von Buchstaben, worin ja die Kulturtechnik des Schreibens besteht, sei für die Schüler zu mühsam und könne zu Schreibblockaden führen, lautet die pädagogisch fadenscheinige Begründung des Bildungsministeriums in Helsinki. „Die spinnen die Finnen“, kommentieren Beobachter verwundert die Pläne, die so schnell wie möglich in einem der Tausend Seen des nordischen Landes versenkt werden sollten.

Dass die Schreibschrift den Kindern zu viele Mühen abverlangt, ist hanebüchen. Statt die Schwingen und Bögen der Schrift ins Visier zu nehmen, wäre es für die Entwicklung kleiner Menschen sinnvoller, die Prioritäten so zu setzen, dass sie nicht um ihre Kindheit betrogen werden. Denn genau das bewirken die durchgetakteten Tagespläne, denen heute schon dreijährige Sprößlinge überehrgeiziger Eltern unterworfen sind: Geigen- oder Klavierunterricht, frühkindliches Englisch, Vorschulinformatik und sogar Architekturkurse. Um schon die ganz Kleinen fit zu machen für den kapitalistischen Wettbewerb fehlt nur noch pränatales Chinesisch.

Kurz gesagt: Weniger wäre mehr. Das Erlernen der Schreibschrift ist für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern allemal besser als ambitionierter Schnickschnack. Untersuchungen sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Kenntnisse in der Schreibschrift auch das Lesen lernen erleichtern, weil sich Silben durch das Verbinden von Buchstaben besser erkennen lassen als in der Druckschrift.

Kultur ist mehr als nur Effizienz. Kultur bedeutet Verankerung in der Tradition, und die ist bei uns auch handschriftlich überliefert. Der Volksmund weiß es schon seit Jahrhunderten: Wer schreibt, der bleibt.

Das Bleiben wird aber immer schwerer. Bereits Erwachsene von heute können die Feldpostbriefe ihrer Großväter und die Kochbücher ihrer Großmütter nicht mehr lesen, weil sie in Sütterlin geschrieben wurden. Diese Schriftform wird seit den 1980er Jahren nicht mehr an Schulen gelehrt. Bedauerlich ist auch das weitgehende Verschwinden von Schreibgeräten wie Füllern aus dem Alltag. Federn und Tinte standen für eine Brief- und Schreibkultur. Ohne diese Art der Korrespondenz hätte es die Aufklärung nicht gegeben.

Die ausschließliche Konzentration auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit führt am Ende dazu, dass die Schulen statt Bildung nur Wissen vermitteln. Statt allseitig gebildeter Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten wird es dann nur noch stromlinienförmige Fachidioten geben, die aber flexibel und an jedem Ort zum Nutzen der Wirtschaft eingesetzt werden können. Schnörkellose neue Welt.

Volker Warkentin, Autor in Berlin und fast 64, wird seit frühesten Schulzeiten angehalten, seine Handschrift zu verbessern. Seine geliebten Füllfederhalter benutzt er nur selten, weil sie ihm die Finger blau färben. Aber für Einkaufszettel und Liebesbriefe nimmt er das gerne in Kauf. Er schreibt die OC-Kolumne „Warkentins Wut“ jeden Dienstag.

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OB am 20. Januar 2015

Sehr geehrter Herr Warkentin,

dem kann entgegen gehalten werden, dass das Probieren diverserer Hobbys oder Interessen ( welche NICHT von überambitionierten Eltern ausgehen) m.M.n. weitaus mehr zur persönlichen Entwicklung beitragen kann, als das erlernen einer Schreibschrift. Ein Beispiel sei, dass mehr Zeit für das Lesen von (interessanten) Büchern bleibt oder das Erlernen eines neuen Hobbys ebenfalls Zeit kostet. Ein effizienter und effektiver Lehrplan ermöglicht es, mehr Zeit und somit Freizeit zu schaffen.

Und aus Erfahrung: Es erfreut mich immer wieder nicht mehr "klassisch" Schreiben zu müssen. Einerseits bleibt so mehr Zeit für andere Dinge und andererseits können andere Menschen mein Geschreibsel auch tatsächlich lesen. Zu sagen, dass es ohne diese "Utensilien" die Aufklärung nicht gegeben hätte, halte ich überdies für fraglich. Ohne Feuer hätte es auch keine Zivilisation gegeben.

Darüber hinaus verstehe ich Ihre Kritik an der "Stromlinienförmigkeit", wobei mir diese zu kurz kommt. "Früher war alles besser". Das begründet sich darin, dass das Interesse an anderen Tätigkeiten von weitaus mehr abhängt, als von der schulischen Laufbahn. Intelligenz, Motivation, Umfeld, verfügbarkeit von Wissen ... etc.

MfG

cottontail am 20. Januar 2015

Lieber OB,
Ihre Argumentation ist bezeichnenderweise vom Leitgedanken der Effizienz getragen (Schreibschrift abschaffen, damit mehr Zeit für Hobbys bleibt). Ich würde mal sagen, das Erlernen der Schreibschrift raubt nicht sooo viel Zeit, dass daneben nicht auch ein schönes Hobby drin wäre. Kann man nicht das eine tun und das andere nicht lassen? Und finden Sie nicht, dass zum Menschsein auch die Kunst des Müßiggangs, die Freude an vordergründig sinnfreien, aber schönen Dingen gehört? Singen, einen exzellenten Rotwein trinken oder einen Berg erklimmen - auf den ersten Blick alles unnötig, aber doch ein schönes Stück Lebensfreude. Und - wie die Handschrift - kulturelle Zugehörigkeit. Beste Grüße von cottontail

OB am 20. Januar 2015

Sehr geehrter Herr cottontail,

Sie missverstehen meinen Standpunkt. Kurzum wollte ich sagen:
Je effizienter ein Schulsystem funktioniert, desto weniger Zeit nimmt es in Anspruch.
Dementsprechend bleibt mehr Zeit für die schönen Dinge. Im Idealfall ermöglicht es eine individuelle Lehre, wonach sich der Schüler sich in ebendiesen Dingen versuchen kann.
Da letzteres zur Zeit noch unmöglich scheint, ist es m.M.n. die beste Alternative "schnell und effizent" durchzukommen, damit man sich in seiner Freizeit damit beschäftigen kann. Dann kann sich der Schüler im Idealfall sich selbst dafür entscheiden, ebendamit zu beschäftigen.

Genau für diese Dinge nahm ich mir z.B. immer die Zeit neben der Schule, dem Studium u.s.w.. Das setzt aber effiziente Planung/Zeitmanagement voraus, da das System leider nicht perfekt ist.

MfG

cottontail am 20. Januar 2015

Lieber OB,
Wir sind, glaube ich, in zentralen Punkten gar nicht so weit auseinander - und sind erfreulicherweise beide davon überzeugt, dass die "schönen Dinge" und das sich Ausprobieren nicht zu kurz kommen sollten. Allerdings sehe ich die Schule nicht als Ort, durch den man in erster Linie "schnell und effizient durchkommen" sollte. Nicht alle Familien haben den sozialen Hintergrund für eine bewusste, persönlichkeitsbildende Gestaltung mit der so gewonnenen Zeit. Hier hat unser Bildungssystem - die Schule - den Auftrag, Angebote zu machen und Möglichkeiten aufzuzeigen. Aber jetzt sind wir schon ziemlich weit vom Thema eigentlichen Thema des Kommentars entfernt ...
Beste Grüße von (Frau) cottontail

Volker Warkentin am 20. Januar 2015

Liebe(r) OB, liebe Cottontail,

möglicherweise habe ich mich nicht eindeutig genug ausgedrückt. Daher sei mit aller Klarheit gesagt, dass die Schreibschrift allein nicht die Persönlichkeitsbildung bewirkt. Aber bei mir hat das Schreiben lernen die (lebenslange) Lust am Lesen und am Schreiben ausgelöst und auch meine - nie bereute - Berufswahl beeinflusst.
Natürlich wäre es schön, wenn die Schule schnell und effizient wäre, damit man sich rasch den schönen Dingen des Lebens zuwenden kann. Aber das Leben ist nicht immer schnell und effizient, sondern oft genug mühselig und manchmal sinnlos. Auch diese Erkenntnis und den Umgang damit sollte die Schule vermitteln, etwa über das Erlernen der Schreibschrift. Denn wie es so schön heißt: Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das Leben. In diesem Sinne dankt herzlich für Ihre Debattenbeiträge
Volker Warkentin

OB am 20. Januar 2015

Sehr geehrte Frau cottontail,

bitte verzeihen Sie den Fauxpas! :-)

MfG

Dags am 20. Januar 2015

"Das Verbinden von Buchstaben, worin ja die Kulturtechnik des Schreibens besteht"? Das lassen Sie mal nicht die Chinesen hören.

Zaunkoenigin am 21. Januar 2015

Jawoll .. Herr Warkentin. Das Leben ist nicht immer schnell und effizient .. zum Glück. Und wer sagt denn, dass die Schreibschrift zu üben/lernen mühsam und sinnlos ist? Oder besser gesagt, mühsamer als Druckschrift.

Ich erinnere mich daran wie mühsam ich es als Abc-Schützin fand, gerade Linien zu zeichnen. Viel schöner war es, Bögen zu üben, Kurven zu zeichnen, Buchstaben zu verbinden.. den Übergang von einem Buchstabe zum Anderen zu gestalten. Das übte ich lange und mit viel Geduld. Die Schwünge in der Schrift waren es, die sie lebendig werden ließen. Für mich wäre es vermutlich mühsam gewesen Druckbuchstaben zu üben. Die Schreibschrift, die stellte für mich Sprache dar, weil die Buchstaben zu Silben verbunden waren. Erinnert sich noch jemand wie wir damals das Lesen lernten? Bei mir war es "Verbinden von Silben" .. und Verbindung sieht ein Kind mit Sicherheit nicht, wenn bei einem Wort Buchstabe für Buchstabe wie die Soldaten nebeneinander stehen.

Mir geht es wie Ihnen, Herr Warkentin. Ich habe es als Kind geliebt zu lesen - und mit etwas Übung später auch zu schreiben. Ich erinnere mich daran mit wie viel Freude ich bei neuen Schulbüchern vorne - auf der ersten Seite - meinen Namen eingetragen habe. Dieser Eintrag war jedes Jahr besonders "kunstvoll" und mit viel Schwung gestaltet. Schreibschrift machte Freude. Ich benutzte sie nicht "nebenher".. so wie ich das bei Druckbuchstaben tue.

Heute tippe ich lieber. Einfach deshalb, weil ich sehr schnell tippen kann - was es mir ermöglicht meine Gedanken so schnell nieder zu schreiben wie sie kommen. Bei der Schreibschrift galoppieren mir manchmal die Gedanken davon.... und dann "verbuchsele" ich meine Worte weil sich die Gedanken überschlagen. Aber wenn ich einem Menschen etwas Liebes schreiben möchte, dann ist immer noch die Schreibschrift die Schrift der Wahl. Druckbuchstaben wären nichts Halbes und nichts Ganzes.

Würde man bei Kindern darauf verzichten ihnen diese nahe zu bringen, man würde sie um Harmonie im Schreiben bringen.

Zaunkoenigin am 21. Januar 2015

nun Dags, gerade die Chinesen zelebrieren ihre Schrift. Ich denke, sie würden es gut verstehen.

Dags am 24. Januar 2015

Liebe Zaunkoenigin, Sie haben natürlich völlig recht, aber darum geht es mir gar nicht. Herrn Warkentins Aussage ist sachlich grundfalsch – und selbst wenn sie grundrichtig wäre: Eine Metapher ist kein Argument, und Kohäsion erzeugt keine Kohärenz. Wenn wir das nicht mehr erkennen, habe ich in der Tat Angst um die Aufklärung.

Zaunkoenigin am 24. Januar 2015

Werter Dags, Sie stören sich an der "Kulturtechnik"?

Falls ja, es ist eine - nämlich unserer. Das bedeutet doch nicht, dass man einer anderen Völkergruppe die Kultur abspricht.

Die Angewohnheit, die Buchstaben eines Wortes miteinander durch Striche, Schleifen und Bögen zu verbinden, entstand ja aus dem Drang nach Vereinfachung. Die vorwärtsdrängende Verkettung spart verglichen mit einem ständigen Ab- und Neuansetzen der Schreibbewegung Kraft und Zeit.

Wäre es keine Kulturtechnik, man könnte das in dieser Form http://deutsche-schrift.beepworld.de/schriftgeschichte.htm nicht erklären.

Dags am 24. Januar 2015

Liebe Zaunkönigin, ich versuche nur, die Ebenen auseinanderzuhalten und die Metapher vom Argument und den Unfug vom Sinnvollen zu trennen. Woran ich mich störe, ist, dass Herr Warkentin behauptet, die Kulturtechnik des Schreibens bestehe im Verbinden von Buchstaben. Nicht nur "besteht" sie nicht darin; das Verbinden von Buchstaben ist weder eine notwendige noch eine hinreichende Bedingung für das Vorliegen dieser Kulturtechnik. Das Verbinden von Buchstaben ist ein Merkmal der Kurrentschrift, in der sich die Kulturtechnik des Schreibens zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten manifestiert. Das Argument ist einfach schlampig geführt, egal mit wie viel Liebe zum Füllfederhalter und zur gepflegten Korrespondenz es aufgeschrieben ist.

Zaunkoenigin am 25. Januar 2015

Werter Dags ... ich mache es mir einfach und überlasse Ihnen die Schlussfolgerungen, zumal ich bis jetzt nicht erkennen konnte aufgrund welcher Annahmen Sie das Verbinden von Buchstaben nicht als Kulturtechnik annehmen können.

Zitat Wiki:
Kulturtechniken sind kulturelle und technische Konzepte zur Bewältigung von Problemen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Dabei stehen die kulturelle Leistung (Gestaltung der Umstände), das technische Können (Verwendung von Technologie) und die Technik (Gegenstand) in einem komplexen Zusammenhang.

Zitat aus http://www.deutschlandfunk.de/kulturtechnik-diskussion-um-den-fortbestand-der.691.de.html?dram:article_id=309659
Die Angewohnheit, die Buchstaben eines Wortes miteinander durch Schlaufen und Bögen zu verbinden, entstand ja aus einem Bedürfnis nach Vereinfachung: Die vorwärtsdrängende Verkettung spart verglichen mit einem ständigen Ab- und Neuansetzen der Schreibbewegung Kraft und Zeit.

Die Schriftgeschichte an sich http://www.typolexikon.de/schriftgeschichte/
Im 16. Jahrhundert wurde die Fraktur als Schreibschrift aufgrund der schwierigen Schreibweise von der »Deutschen Kanzleischrift« (Anmerkung: oder Kanzleikurrent) abgelöst.

Volker Warkentin am 25. Januar 2015

@dags @zaunkönigin
1. Schreiben ist eine Kulturtechnik. Bei uns gehört dazu die Schreibschrift.
2. Auch bei den Chinesen ist Schreiben eine Kulturtechnik. Das Zeichensystem funktioniert nur anders.
3. In meinem Artikel geht es um die bei uns und in anderen europäischen Ländern übliche Art des Schreibens.
4. Die Schreibweisen in anderen Kulturen habe ich weder beschrieben noch bewertet.
Trotzdem Dank für die aufmerksame Lektüre und Ihre Ergänzungen zum Thema.
Volker Warkentin

Dags am 25. Januar 2015

Liebe Zaunkönigin, sagen Sie mir doch eines: An welcher Stelle habe ich behauptet, das Verbinden von Buchstaben sei keine Kulturtechnik? Ich bestreite lediglich, dass das Verbinden von Buchstaben identisch mit oder auch nur ein notwendiges Merkmal der Kulturtechnik des Schreibens als solcher ist. Es geht mir ja auch schon auf den Wecker, auf dieser Selbstverständlichkeit zu beharren, aber eben das behauptet Herr Warkentin. Und er vemischt dabei auch noch zwei völlig verschiedene Ebenen: erstens die rein intellektuelle Fähigkeit des Verbindens von Buchstaben zu Sinneinheiten (in unserem Schriftsystem in der Tat ein wichtiger Teil der Kulturtechnik des Schreibens, in anderen Schriftsystemen hingegen nicht) und zweitens das physische Verbinden von Buchstaben in der Kurrentschrift (weil, das hat ja auch irgendwie was mit "verbinden" zu tun). Lesen Sie es nach, er schafft das alles in einem einzigen Satz. Verstehen Sie mein Problem, liebe Zaunkönigin: Es macht mich rasend, wenn jemand über einen mutmaßlich drohenden Bildungsverfall schwadroniert und gleichzeitig selbst nicht willens oder – was ich eher vermute – in der Lage ist, ein intellektuell auch nur halbwegs sauberes Argument zu führen. Das ist nämlich auch eine sehr schöne alte Kulturtechnik.

Dags am 25. Januar 2015

Oh, Herr Warkentin, das hat sich überschnitten. Verstehen Sie mein Problem? Sie haben all das vielleicht gemeint – aber geschrieben haben Sie eben etwas ganz anderes.

Volker Warkentin am 25. Januar 2015

@dags. Danke für Ihre beharrliche Präzisierung. Ein Nachtrag: Auch das Debattieren ist eine der Kulturtechniken. Zur "Kultur" gehört aber, auch in der engagiertesten Diskussion auf Beleidigungen zu verzichten.
Mit intellektuellen Grüßen Volker Warkentin

Dags am 25. Januar 2015

Lieber Herr Warkentin, für meine Formulierung bitte ich aufrichtig um Entschuldigung – zumal meine Wut den Falschen traf, da Sie an der Debatte zu diesem Zeitpunkt gar nicht beteiligt waren. Aber sicher verstehen Sie es, meine ernst gemeinten Einwände von der unpassenden Wortwahl zu trennen und noch einmal in Ruhe zu bedenken. Mit vielen Grüßen // Dags

Volker Warkentin am 26. Januar 2015

Liebe Dags, Entschuldigung angenommen. Auf weitere kontroverse und intellektuell spannende Diskussionen. Herzliche Grüße Volker Warkentin

Zaunkoenigin am 26. Januar 2015

ach du liebes Lieschen.. werter Dags. :-O .. Nur weil Herr Warkentin das kleine Kürzel "u.a." nicht mit eingebunden hat? Da sehen Sie mal, für mich war selbstverständlich, dass er alleine das Verbinden nicht als Kulturtechnik gemeint haben kann. Ja ja, die verflixte Metaebene ...

Aber nun haben Sie ja glücklicher Weise alles mit Herrn Warkentin geklärt und jeder weitere Kommentar von mir könnte nur noch zu unnötigen Irrungen und Wirrungen führen .... und deshalb verabschiede ich mich an dieser Stelle. Schaun mer mal, ob und an welcher Stelle im Club ich Sie wieder einmal antreffe. ;-)