Gesellschaft in Geiselhaft

Von Andreas Theyssen am 18. März 2015

Streikrecht und Versammlungsfreiheit sind ein hohes Gut. Doch im Moment wächst das Gefühl, dass Piloten, Lokführer und EZB-Gegner diese Grundrechte nutzen, um ihre Partikularinteressen auf dem Rücken der Gesellschaft durchzusetzen

Frankfurt ist ein Schlachtfeld. Seit Mittwochmorgen brennen mitten in der Stadt Autos und Barrikaden, Schaufensterscheiben werden eingeworfen, Straßenbahnen zum Entgleisen gebracht, sogar Feuerwehrleute angegriffen. Die Innenstadt ist lahmgelegt durch Demonstranten und Polizeihundertschaften. Der Anlass: Die Einweihung der neuen Zentrale der Europäischen Zentralbank.

Es gibt gute Gründe, gegen die EZB zu demonstrieren. Man kann ihre Griechenland-Politik kritisieren, muss auch nicht goutieren, wie sie derzeit den Markt mit frisch gedruckten Euros flutet. Doch das, was sich die Blockupy-Demonstranten in Frankfurt leisten, hat nichts mehr damit zu tun. Und vor allem nichts mit der im Grundgesetz garantierten Versammlungsfreiheit.

Angemeldet wurde die Demonstration in Frankfurt von Ulrich Wilken, Linkspartei-Politiker und Vizepräsident des hessischen Landtags. Ob er die Gewalt nicht unterbinden könne, wurde er vom Berliner Sender Radio1 gefragt. Seine Antwort: „Ich habe auch Verständnis dafür, dass sehr viel Wut bei den Menschen ist.“ Die Verarmungspolitik, die die EZB eingeschlagen habe, hätte „in Griechenland zum Beispiel die Säuglingssterblichkeit erhöht. Das ist die Gewalt, über die wir reden heute.“

Wilkens Sicht der Dinge ist eine extreme Minderheitenmeinung. Dennoch wird ihretwegen das Frankfurter Stadtzentrum lahmgelegt, teilweise zerstört.

Es ist in diesen Tagen üblich, die Gesellschaft in Geiselhaft zu nehmen für extreme Partikularinteressen. Die Pilotengewerkschaft Cockpit bestreikt gerade zum zwölften Mal binnen eines Jahres die Lufthansa. Doch es geht nicht etwa um eine generelle Tariferhöhung, sondern um eine Übergangsversorgung von 5400 Piloten bis zur gesetzlichen Rente. Alleine an diesem Mittwoch sind davon 80.000 Lufthansa-Passagiere auf Kurz- und Mittelstreckenflügen betroffen. Morgen werden auch die Langstrecken bestreikt.

Ähnliches praktiziert seit längerem auch die Lokführer-Gewerkschaft GDL. Sie bestreikt die Deutsche Bahn nicht nur wegen Tariferhöhungen, sondern vor allem, weil sie ihre Macht ausbauen will. Hunderttausende Bahnpassagiere mussten bislang darunter leiden, dass die GDL-Führung nicht nur Lokführer, sondern auch Zugbegleiter und anderes Bahnpersonal vertreten will.

Das Streikrecht und die Versammlungsfreiheit sind ein hohes Gut, das vom Gesetzgeber nicht angetastet werden darf. Auch nicht nach Ausschreitungen wie in Frankfurt. Aber Demonstranten und Gewerkschafter sollten sich ernsthaft Gedanken darüber machen, ob sie ihr Recht nicht überdehnen, wenn sie für ihre jeweiligen Minderheitenthemen große Teile der Gesellschaft lahmlegen. Im Moment wirken sie jedenfalls so irrational und rücksichtslos wie jener junge Mann, der am Dienstag das Dach des Berliner Bahnhofs Friedrichstraße bestieg und damit den Bahnverkehr nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in Teilen der Republik für Stunden lahmlegte.

Andreas Theyssen, Autor in Berlin, war selber Betriebsrat und hat auch schon für Tariferhöhungen gestreikt. Allerdings betraf der Streik nicht Hunderttausende, sondern vor allem den Arbeitgeber.

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Zaunkoenigin am 18. März 2015

Warum sollen sich das Gewerkschaften überlegen? Mit welchem Recht baut die Gesellschaft darauf, dass sich AN dazu verpflichtet sind für bestimmte Konditionen zu arbeiten? Was steuert die Gesellschaft zum Streik bei?

Und nein, bei dem Streik der Piloten geht es nicht "nur" um die Übergangsrente von wenigen Menschen. Abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass viel mehr Menschen dagegen aufbegehren sollten, wenn man ihnen ihre Altersplanung kurz vor knapp "unter'm Hintern weg zieht".. also, abgesehen davon, vertrete ich die Meinung, dass es bei diesem Streik nicht nur um diese Übergangssicherung geht, sondern auch darum, wie man mit Verträgen/Zusagen umgeht und was sie noch wert sind, wenn wir immer die braven Lämmer spielen und ach so kooperativ und verständnisvoll sind.

Warum soll ein Mensch ohne Notwendigkeit auf das verzichten, was einmal von den Vorgängern hart (und manchmal auch mit Kosten und Angst) erkämpft wurde?

Sie empören sich nicht über exorbitante Managergehälter, aber hier mokieren Sie sich. Das passt einfach nicht.

Nein, ich kann und mag ihnen diesbezüglich nicht folgen.

Anders sieht das bei Demonstrationen mit Gewaltanwendungen aus. Da gibt es wenige Gründe bei denen ich Verständnis aufbringen könnte (und von denen sind wir zum Glück noch sehr, sehr weit entfernt)

phatterdee am 18. März 2015

Es geht gegen das Geld-Sklaven - System in all ihren Beispielen fällt ihenen das auf.
Aber ich verstehe schon Arbeit darf nix mehr kosten sonst gehen die gewinne flöten,
ich arbeite jetzt 10 Jahre in der selben Firma als ich anfing gab es 4 Menschen die das ganze an laufen hielten,
Jetzt mach ich das alleine. Mein stunden Lohn ist in der Zeit von 21 € auf 17,5 € gesunken und ich mache den Job von 3 Personen mit. Das ist Realität fast über all die gewinne und Umsätze steigen aber die Belekschaft wird nicht beteiligt. Entweder es ist Kriese oder man darf ddas zahrte Pflänzchen des Aufschwungs nicht kaputt machen und das seit ca. 1990.
Ich frage sie Herr Theyesen warum sollte jemand von einen Halbtag Job nicht leben konnen sagen wir 1000 €
Das muß doch in unserer Gesellschaft gehen oder? Und Wenn warum nicht? Das ist so komplett verlogen nicht wir Deutschen müssen mehr verdienen, nein alle anderen in Europa müssen weniger verdienen.
Nein auch die Französischen Renten müssen runter genau so wie bei uns. Das sind die Nötigen Reformen die die Franzosen schon seit Jahren auf schieben, und jetzt erst grade wieder zeit bekommen haben. Warum Naja sollte Frau le Pen wirklich gewählt werden muß sie diese Reformen binnen tagen umsetzten sosnt gibt’s kein Geld, nein stimmt nicht und was ist in grichenland grade am Laufen.
Und die EZB ist das Übel was das alles noch Unterstützt, beschleunigt gelengt von Goldmann Sacks ähnlich der FED, völlig intransparent, undemoratisch, straffrei.
Und dieses Vor unsser aller Augen. Ich sag nur die Griechen bekomme kein Geld mehr aber Zocker banken bekommen es hinterher geschmissen.
Und das es Jetzt Krawall bei der EZB gab ist doch auch wieder ein geschickter Zug der Finazoligachie jetzt reden alle über die Pösen Pösen Krawalle aber das die EZB ein Verbrechen an den Europäischen bürgern und dem Europäischen Gedanken den wir alle mal hatten ist wird wieder unter den Teppich gekehrt.
Ich sag nur Artikel 20 des Grundgesetzes Absatz 4.

http://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_20_des_Grundgesetzes_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland

Wenn unrecht zu Recht wir, wird Wiederstand zur Pflicht.

noch ein paar interesannte links:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/18/draghi-zeigt-verstaendnis-fuer-blockupy-linke-sieht-den-maidan-in-frankfurt/

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/18/frankfurt-blockupy-kundgebung-bleibt-friedlich/
https://www.youtube.com/watch?v=QBa3psgqTKc

Andreas Theyssen am 19. März 2015

Damit wir alle auf dem gleichen Kenntnisstand sind: Hier mal eine Übersicht über die Verdienste von Lufthansa-Flugkapitänen und ihre Vorruhestandsregelung: http://www.airliners.de/pilotengehalt-lufthansa-bestverdiener-im-cockpit/31906

Zaunkoenigin am 19. März 2015

Werter Herr Theyssen, wenn Sie dann auch noch die Managergehälter dazu verlinkt hätten, dann könnte ich Ihnen vielleicht noch folgen und Ihre Argumente nicht unter Neiddebatte ablegen. So aber wird ihr Thema für mich ein Unding.

Wenn wir schon dabei sind .... Darf ich Ihnen deshalb einen Link zur Verfügung stellen, der die Jahres-Einkommen von Aufsichtsräten (u.a. auch Lufthansa) aus dem Jahr 2007 aufzeigt?

http://www.gehaltsreporter.de/gehaelter-von-a-bis-z/90.html

Haben Sie sich die Gehälter von leitenden Angestellten in Großunternehmen auch angeschaut? Dürfen wir da hier auch vergleichen?

Im Gegensatz zu einem "normalen" leitenden Angestellten ist das Flugpersonal besonderen Gesundheitsrisiken ausgesetzt.
Es erkrankt mehr als doppelt so häufig an schwarzem Hautkrebs wie Durchschnittsbürger (trotzdem keine anerkannte Berufskrankheit). Die Piloten minimal häufiger als das Kabinenpersonal.
Das Brustkrebsrisiko ist um 70% beim Flugpersonal höher. Das Risiko für Prostatakrebs ist um 40%. Das ergab eine Auswertung von 30 Studien aus aller Welt.
Dann kommt noch die kosmische Strahlung hinzu. Berufspilotenund Flugbegleiter sind einer Strahlenbelastung von mehr als 5 Millisievert ausgesetzt. Und... diese Strahlenbelastung steigt seit Jahren an. Mit diesem Wert zählt man sie schon zu den sogenannten strahlenexponierten Personen, wie z. B. Mitarbeiter in einem Kernkraftwerk oder Röntgeneinrichtungen. Beim Röntgen des Otto-Normal-Bürgers gelten niedrigere Grenzwerte.
Es kommen noch die Belastungen von Schichtarbeit und Zeitverschiebung hinzu - und deren gesundheitlichen Riskien. Chronische Schlafstörungen gehören u.a. dazu.
Die Belastung durch den veränderten Luftdruck: Trotz Druckkabine ist Fliegen Stress für den Körper. Der Luftdruck entspricht einem Aufenthalt im Gebirge.
Öldämpfe in der Kabine. Das kommt daher weil fast alle Flugzeuge die Luft an den Triebwerken abzapfen. Darin werden Öle benutzt (obwohl es Alternativen geben würde - die sind nur teurer), in denen giftige Stoffe wie TCP, ein Nervengift, enthalten sind. Durch Erhitzung und Verdampfung gelangen diese Öle in die Kabinenluft. Das führt zu Übelkeit, Konzentrationsschwäche und Schwindel. Nachzuweisen ist die Chemikalie im Blut max. bis zu fünf Stunden nach Aufenthalt im Flieger. Das Kind hat auch einen Namen, ist seit den 50ern bekannt und lautet: Aerotoxisches Syndrom. Soweit mir bekannt ist, werden Nervenerkrankungen die darauf zurück geführt werden könnten nach wie vor nicht als Berufskrankheit anerkannt. Ich empfehle dazu Monitor https://web.archive.org/web/20111008183120/http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2011/1006/flugzeug.php5

Auf jeden Fall würde ich mich - wäre ich Pilot - auch nicht runter handeln lassen. Wozu auch? Damit die Aktionäre und Aufsichtsräte noch mehr Gewinn machen können, während ich im Krankheitsfall selbst zusehen kann wie ich zurecht komme? Ja, sicher, Piloten verdienen ziemlich gut - zumindest die älteren. Aber ihre Jobs sind auch nicht mit denen von einem Büroangestellten zu vergleichen.

Hören wir doch auf Neiddebatten zu führen und schauen wir endlich einmal wieder verstärkt darauf wie sich die Schere zwischen "Otto-Normal-Arbeitnehmer", "Leitende Angestellte" und Aufsichträten, Geschäftsführeren und Co entwickelt hat.
Es ist doch absurd, dass es bei uns in Deutschland Menschen gibt, die den ganzen Tag arbeiten und sich dennoch davon nicht einmal selbst ernähren können und es andererseits Menschen gibt, die im Monat mehr verdienen als ein leitender Angestellter in einem mittelständischen Betrieb im Jahr, deren "Leistung" (sprich der Gegenwert für das viele Geld) nicht wirklich erkennbar ist.

Andreas Theyssen am 19. März 2015

Sorry, Zaunkönigin, aber sind wir noch beim gleichen Thema? In dem Kommentar geht es darum, dass Leute wegen extremer Parikularinteressen Teile der Gesellschaft lahm legen. Was haben Managergehälter damit zu tun (die der Opinion Club im Übrigen schon kommentiert hat, u.a. hier: http://www.opinion-club.com/2014/08/eine-schachtel-pralinen-reicht/)? Wo, bitte, finden Sie in irgendeinem meiner Kommentare den Neidaspekt?

Aber wenn Sie schon die Gesundheitsrisiken der Piloten ansprechen: Die gleichen Risiken bestehen auch bei FlugbegleiterInnen, die aber teilweise ein um den Faktor 100 geringeres Gehalt haben und eine um Dimensionen geringere Altersversorgung. Und: Schauen Sie sich doch mal die Gesundheitsrisiken von Berufskraftfahrern und Gerüstbauern an. Und schließlich: Befassen Sie sich doch einmal mit der Ertragslage des Unternehmens Lufthansa.

Aber wie gesagt: Um all dies ging es gar nicht in dem Kommentar.

Zaunkoenigin am 19. März 2015

Herr Theyssen, in Ihrem Beitrag geht es darum diesen Menschen das Recht abzusprechen für Ihr Einkommen zu streiken. Und Sie tun das mit dem Argument "viel zu viel Gehalt - mit welchem Recht streiken sie" und damit ist das für mein Verständnis eine Neiddebatte. Oder mit welchem anderen Argument sprechen Sie diesen Menschen ab, für ihr Gehalt zu streiken? Sind Piloten Beamte und damit der Gesellschaft verpflichtet?

Was Ihren Kommentar zu den Flugbegleitern angeht, da stimme ich zu. Ich neige allerdings weniger dazu, dann die Meinung zu vertreten, dass die Gehälter der Piloten dahin gehend angepasst werden müssten. Vielmehr gehört m.E. das Minigehalt der Luftbegleiter hinterfragt.

Lufthansa und deren Ertragslage.... ja nun, wird auch an den Aufsichtsratseinkünften gekürzt?

Baggerfahrer und Gerüstbauer: sprechen Sie diesen auch das Streikrecht ab?

Andreas Theyssen am 19. März 2015

Noch einmal sorry, aber Sie führen hier eine Debatte ohne Grundlage. Das Argument “viel zu viel Gehalt – mit welchem Recht streiken sie”ist in dem Kommentar an keiner einzigen Stelle zu finden.

Zaunkoenigin am 19. März 2015

dann verraten Sie mir doch bitte, wozu der Link zu den Gehältern der Piloten nützlich sein sollte.

Zaunkoenigin am 19. März 2015

Nachtrag:
gleichgültig wie Sie es drehen und wenden. Wenn Sie so argumentieren ....

*wenn sie für ihre jeweiligen Minderheitenthemen große Teile der Gesellschaft lahmlegen*

.....dann sprechen Sie diesen Menschen das Recht ab für Ihr Einkommen zu streiken. D.h. möglicher Weise darauf zu verzichten zu Gunsten der Bequemlichkeit der Gesellschaft. Wenn dann noch auf die Gehälter verwiesen wird, ist spätestens der Neidaspekt gegeben. Andernfalls wäre er nämlich ohne Belang.

Andreas Theyssen am 19. März 2015

Bei dem Streik geht es um die Übergangsregelung für die Piloten, nicht um Gehälter. Und darum geht es in dem Link; Sie müssten einfach mal lesen, was unter der Infografik des Links steht.

Aber beenden wir die Debatte. Wenn Sie partout etwas in einen Kommentar hineininterpretieren wollen, was dort nicht steht, dann ist das Ihre Angelegenheit.

Zaunkoenigin am 19. März 2015

Ja mei.. Um was sind Übergangsregelungen? Mhhh.. ?

Richtig .. Einkommen. Einkommen eben nach der Berufstätigkeit und vor der Rente. Meine Güte.. ob man das Gehalt oder Übergangsversorgung nennt, dürfte dem Geldempfänger gleichgültig sein. Steuern und Krankenversicherung muss er so oder so bezahlen.

Und damit Sie verstehen, dass ich gelesen habe:

*In der von Lufthansa aufgekündigten Übergangsversorgung erhält ein Ex-Kapitän bis zur gesetzlichen Rente in der Regel bislang 124.000 Euro. Als Rentner sind dann 54.000 Euro Betriebsrente und rund 23.000 Euro gesetzliche Rente drin. Die Kündigung dieser Übergangsversorgung zum Jahresende 2013 ist das wichtigste Motiv der Piloten für den Streik, für den es noch keinen festen Termin gibt.*

Aber wir können es gerne wieder sein lassen. Die Zusammenhänge werde ich Ihnen sowieso nicht deutlich machen können. Und da ich auf meine Frage, warum diese Berufsgruppen nicht streiken dürften (wenn' denn nicht aufgrund des drohenden Einkommensverlustes wäre) sowieso keine Antwort bekomme ist jede Diskussion sinnlos.

Ich glaube fast, dass ich beim nächsten Mal dazu übergehe einmalig meinen Kommentar zu hinterlassen und dann das Weite zu suchen .. besser dürfte das sein .......

Andreas Theyssen am 19. März 2015

Na, Letzteres sollten Sie auf keinen Fall tun. :-)

NoName am 9. April 2015

"Frankfurt ist ein Schlachtfeld" warum nicht gleich ganz Hessen? Weil eine paar Fahrzeuge gebrannt haben mittels derer ein paar durchgeknallte den Protest diskreditieren (welch Zufall). Dann wird in dumpfer Propagandamanier zu einem Thema gewechselt das mit dem Einleitungssatz wohl nur für jemanden der an Wahnvorstellungen leidet etwas zu tun hat.

Nun ist in einer Marktwirtschaft Kartellbildung verboten. In Branchen bei denen ein natürliches Monopol besteht ist dies aber nicht der Fall. Die dort arbeitenden sind sich ihrer Marktposition also bewusst und haben alle Rechte diese auszunutzen. Preisfindung, wenn man das nicht möchte muss man diese Bereiche aus dem Markt herausnehmen als verstaatlichen. Das wird dann teurer und nicht umsonst geht der Staat den umgekehrten Weg.

Welche Gewerkschaft war das eigentlich in der Sie tätig waren. DGB oder "Gelb"

Andreas Theyssen am 11. April 2015

Ich muss sie enttäuschen: Ich war nie in einer Gewerkschaft tätig. Im Übrigen muss man auch nicht einer Gewerkschaft angehören, um Betriebsrat zu sein.

Zaunkönigin am 4. Oktober 2015

so.. und hier passt der Kommentar eines "Fliegervaters" auch

http://bfriends.brigitte.de/foren/was-bringt-sie-aus-der-fassung-/464698-lufthansa-verklagt-gewerkschaft-lohndumping-oben-6.html#post26749864