Lasst Russlands Rocker gewähren

Von Andreas Theyssen am 4. Mai 2015

Die russische Rockertruppe „Nachtwölfe“ erreicht in Kürze Deutschland, um auf ihre Weise den sowjetischen Sieg über Nazi-Deutschland zu feiern. Ein Ärgernis? Nein, denn der Siegeskorso der Lederjacken hat auch etwas Gutes

Nun sind sie also in Kürze da: Sie werden wohl die österreichisch-bayerische Grenze überqueren und demnächst im ehemaligen KZ Dachau und in Berlin aufschlagen. In der Hauptstadt wollen sie einen Kranz zu Ehren sowjetischer Soldaten niederlegen. Polen hat der russischen Rockertruppe „Nachtwölfe“ bei deren Siegeskorso zum Ende der Nazi-Herrschaft die Einreise untersagt. Haben die deutschen Behörden versagt?

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maSu am 5. Mai 2015

Die Nachtwölfe machen damit nichts verbotenes und ich finde es daher widerwärtig, dass man überhaupt darüber diskutieren muss, ob sie "das" dürfen. Die Medien berichten als würden da russische Sturmtruppen einfallen. Die Sicherheitsbehörden berichten auf eine Art und Weise, dass dem dummen (Russland hassenden) Pöbel da bewusst "Zweifel" an den Absichten der Nachtwölfe bleiben, da sie so tun, als würden sie sie gewähren lassen, weil sie so gnädig wären - da wird aber bei mindestens einem Nachtwolf angezweifelt, dass er die Gedenkfeier als "echten und richtigen Visumsgrund" angegeben hat. Aha. Zweifel auf welcher Grundlage?

Fakt ist: Die Nachtwölfe sind keine Meldung wert. Es sind einfach Menschen, die etwas legales machen. Ende. Politisch engagiert zu sein ist nichts verbotenes. Das Gebaren der Sicherheitsbehörden und Medien ist ekelerregend!